Comic*Gender

COMIC*GENDER

Gibt es typisch weiblich?
Gibt es typisch weiblich?
Gibt es typisch männlich?
Gibt es typisch männlich?
Können wir darstellen, was nicht in gängige Kategorien fällt?
Können wir darstellen, was nicht in gängige Kategorien fällt?
Wie gehen wir in unseren Geschichten mit Körpern um?
Wie gehen wir in unseren Geschichten mit Körpern um?
Wie können wir eine Figur definieren und dabei inklusiv sein?
Wie können wir eine Figur definieren und dabei inklusiv sein?
Welche Möglichkeiten haben Comics, Geschlecht abzubilden und zu erzählen?
Welche Möglichkeiten haben Comics, Geschlecht abzubilden und zu erzählen?
Können wir Diversität zeichnen?
Können wir Diversität zeichnen?

BUCHRELEASE & AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

28.09.2018, 18 Uhr
Strips&Stories


Freitag, 28.09.2018, 18 Uhr
Strips&Stories
Wohlwillstr. 28
20359 Hamburg

Öffnungszeiten:
29.09. – 13.10.,
Di–Fr 12-19:30Uhr, Sa 11-18Uhr


Publikation und Ausstellung

Comic*Gender ist ein Workshopprojekt, dass Künstler*innen den Raum bieten soll, sich offen und kritisch mit der Darstellung und Erzählung von Geschlecht im Comic zu beschäftigen. In einem zweitägigen Workshop entwickelten die Teilnehmer*innen Konzepte für Comicgeschichten und Plakate, die sie dann eigenständig umsetzten. Die Ergebnisse wurden als Anthologie gedruckt und zum 12. Comicfestival Hamburg in einer Ausstellung präsentiert.

Mit Arbeiten von

WHITNEY BURSCH, CHRISTINA CLAES, ILKA FLANZE, SEBASTIAN GNEITING, VANESSA HARTMANN, SVENJA KIRSCH, KATHRIN KLINGNER, NOËLLE KRÖGER, LENNART NÖLLE, TE I UM, ELIZA WAGENER

Der Workshop

Zeichnend zu erzählen, bedeutet Entscheidungen zu treffen. Wer zeichnet, entwirft Figuren, Räume, ganze Welten und entscheidet, wie diese aussehen. Wer Geschichten erzählt, entscheidet, was erzählt wird und wer dabei zu Wort kommt. Welche Möglichkeiten haben Comics, Geschlecht abzubilden und zu erzählen? Wie werden Körperlichkeit, Gender und Sexualität in unseren Geschichten verhandelt? Was hat die eigene Lebensrealität, haben gesellschafliche Urteile und Praktiken mit der gezeichneten Welt zu tun und wie beeinfussen sie das künstlerische Handeln? An zwei Workshoptagen im Sommer 2018 setzten sich elf Teilnehmer*innen in Zusammenarbeit mit der Leipziger Zeichnerin Tina Kaden intensiv mit diesen Fragen auseinander. Sie entwickelten inhaltliche und gestalterische Konzepte zum Umgang mit den Schwierigkeiten, die ihnen begegneten und entwarfen Geschichten zu Themen, die ihnen am Herzen liegen. Entstanden sind ELF COMIC-KURZGESCHICHTEN. Sie handeln von universellen Temen: Dem Umgang mit sich selbst und dem eigenen Körper, von Liebe, Sexualität, Freundschaft und Familie. Dabei lassen die Zeichner*innen bekannte Normen und Erwartungen hinter sich und entwerfen Szenarios, in denen ein VORURTEILSFREIES UND RESPEKTVOLLES MITEINANDER im Vordergrund steht.